Lebensmittelallergie

Lebensmittelallergie

Hat mein Kind eine Lebensmittelallergie? 

Erstmal vorweg: „echte“ Lebensmittelallergien sind relativ selten und verwachsen sich normalerweise! Die häufigste Allergie im Baby- und Kleinkindalter ist die Kuhmilcheiweißallergie, die normalerweise mit dem Alter verschwindet (bis zum Schulalter). Die Prävalenz liegt bei etwa 2-3% der Säuglinge und Kleinkinder, die Gesamtprävalenz von Lebensmittelallergien bei 4%. Andere häufige Allergene sind Hühnereiweiß, Soja, Erdnuss und Weizen. Ganz wichtig: man sollte diese keinesfalls präventiv meiden! Das gezielte Meiden bestimmter Lebensmittel beugt Allergien nicht vor. 

Was kann ich tun?

Eine Lebensmittelallergie muss immer ärztlich diagnostiziert werden (Anamnese, Elimination, Provokation). Wenn die Diagnose feststeht, dann kann man den Speiseplan zusammen mit einer Ernährungsfachkraft (Achtung, nur entsprechend ausgebildete Fachkräfte und keine Ernährungsberater*innen dürfen das!) so anpassen, dass es nicht zu Defiziten kommt. 

Wie erkennt man eine Lebensmittelallergie?

Die Symptome können ganz unterschiedlich sein: Halskratzen, Juckreiz, blutiger Stuhl, Durchfall, Husten u.a. Die Reaktion auf bestimmte Lebensmittel kann sofort auftreten, aber auch zeitlich verzögert, so dass man es genau beobachten und ggf. ein Ernährungstagebuch führen muss, um den Auslöser festzustellen. 

Fazit:

Wenn Ihr also den Verdacht hat, Euer Poppeditzje könnte gegen ein bestimmtes Lebensmittel allergisch sein, wendet Euch an die Kinderarztpraxis! Was Ihr nicht machen solltet, ist ohne ärztliche Diagnose bestimmte Lebensmittel vom Speiseplan zu streichen. Habt Ihr euch schon mal mit dem Thema Allergien beschäftigt? 

Quellen:

https://www.kindergesundheit-info.de/themen/krankes-kind/erkrankungen/allergien/lebensmittelallergien/
https://www.gesund-ins-leben.de/fuer-fachkreise/ernaehrung-und-bewegung-fuer-kleinkinder/handlungsempfehlungen/nahrungsmittel-unvertraeglichkeiten/

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